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02.07.2008

Alle reden über REACH – dvi hilft kompetent

Verpackungsakademie

Mit soviel Interesse hatten selbst die erfahrenen Seminarveranstalter der Verpackungsakademie nicht gerechnet. Aber die Unsicherheit über die Auswirkungen der EU-Chemikalienrichtlinie REACH ist weit verbreitet. So kamen zum Seminar „REACH und Verpackung“ sowohl Teilnehmer von Markenartikler- als auch Verpackungsherstellern und Beratungsfirmen, um sich von Joachim Eckstein und Sabine Dröge (beide PolyComply Hoechst GmbH) auf dem Hoechst-Gelände in Frankfurt/Main das notwendige Rüstzeug zu holen.

Die EU verfolgt das Ziel, Verbraucher zu schützen, hat aber mit REACH ein Instrumentarium geschaffen, das von mittelständischen Unternehmen nur schwer zu durchschauen ist. Da sowohl Hersteller und Importeure, als auch sogenannte Downstream-User (Verpackungshersteller, Markenartikler) betroffen sind und der Handel eine Auskunftspflicht gegenüber den Verbrauchern auferlegt bekam, ist es dringend erforderlich, dass sich alle Beteiligten frühzeitig informieren und austauschen. Die Entscheidung über eine Vorregistrierung von Stoffen oder die Einstellung von Lieferung oder Produktion hat mitunter erhebliche Auswirkungen auf die nachfolgenden Produktionsstufen.

„Wie betrifft es mich konkret?“ war die Frage, die sich durch die Veranstaltung zog und „Was kann ich tun?“ Beide Referenten erläuterten die Hintergründe und die Begrifflichkeiten zu REACH und gaben einen Überblick über den Stand der Umsetzung. Wichtig ist die Vorregistrierung von Stoffen, die potenziell besorgniserregend sind. Wer die Frist vom 01.06.2008 bis 01.12.2008 nutzt, spart Registrierungskosten, die später anfallen würden. Ca. 5000 Vorregistrierungen sind bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) in Helsinki schon verzeichnet, ca. 60.000 werden erwartet.

Der Hersteller muss klären, ob es sich um Erzeugnis, Zubereitung oder Stoff handelt, weil sich daraus unterschiedliche Registrierungspflichten ableiten. Auch die Anwendungen des Stoffes müssen berücksichtigt werden, weil sich diese ebenfalls auf die Registrierung auswirkt.

Führende Hersteller von Schreibstiften haben inzwischen bereits auf die neuen Herausforderungen reagiert und Stellen für Experten geschaffen, die sich ausschließlich dem Thema REACH widmen.

Das dvi trägt dem großen Interesse Rechnung und bietet ein weiteres Seminar zu REACH und Verpackungsrecht am 09./10.09.2008 in Frankfurt/Main an. Hier besteht die Möglichkeit am ersten Tag (separat buchbar!) alle notwendigen Informationen rund um die Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Stoffen und Chemikalien (REACH) zu erhalten und am zweiten Tag das Wissen um europäische Rechtsvorschriften im Lebensmittel- und Verpackungsbereich sowie der Entsorgung zu erweitern.

Weitere Details zum Seminar finden Sie auf der Homepage der Verpackungsakademie www.verpackungsakademie.de.


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